Öltankhaftpflicht - Schutz bei Gewässerschäden

Öltankhaftpflichtversicherung
Öltankhaftpflicht: Schutz bei Gewässerschäden

Die Öltankhaftpflichtversicherung schützt Sie vor hohen Kosten, die entstehen wenn auch nur 1 Tropfen Öl ausläuft.

Als Hauseigentümer sind Sie hier verantwortlich per Gesetz - auch wenn Sie keine Schuld trifft. Wenn die Umwelt hierdurch verschmutzt wird, kann der Schaden in die Millionen gehen. Dieses Risiko darf nicht unterschätzt werden. Im nachfolgenden Artikel erfahren Sie mehr.

Was ist eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung?

Eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung, auch Öltankhaftpflicht genannt, unterstützt Sie bei Schäden die durch Ihren Öltank entstanden sind. Schon ein Liter Heizöl kann mehrere tausend Liter Wasser verschmutzen. Bei der Öltankhaftpflicht sind Sie als Inhaber der Anlage sowie alle Personen, die Sie mit der Wartung der Heizung beauftragen, versichert. Der Versicherer übernimmt im Schadensfall unter anderem die Kosten für die Reinigung der Erde, die Anlage wieder in einen sicheren Zustand zu versetzen. Der größte Schaden kann bei versickern von Öl ins Erdreich passieren. Hier spring auch die Gewässerschadenhaftpflicht ein und hilft Ihnen bei der Kostenübernahme. 

Wer benötigt eine Öltankhaftpflichtversicherung?

Eine Öltankhaftpflicht ist für Sie unverzichtbar wenn Sie Hauseigentümer sind und einen Öltank besitzen. Gute Privathaftpflichtversicherungen beinhalten bereits dieses Risiko - aber nur wenn der Öltank sich innerhalb des Gebäudes befindet und nicht z.B. im Garten vergraben ist. Hier ist zu beachten, dass der Öltank nicht mehr als 10.000 Liter hat!

 

Wenn der Öltank im Garten vergraben ist, benötigen Sie eine eigene Öltankhaftpflichtversicherung.

 

Aber auch als Mieter eines Einfamilienhauses und Sie nutzen den Öltank dann empfiehlt es sich hier eine eigene Öltankhaftpflichtversicherung abzuschließen. Denn auch hier gelten Sie dann als Inhaber.


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Welche Schäden sind in der Öltankhaftpflicht versichert?

Wenn Öl aus einem Tank austritt, kann es zu hohen Kosten kommen. Denn gerät das Öl ins Grundwasser, steigen die Kosten in astronomischer Höhe an. An die Nachfolgen will man erst garnicht denken! Mit einer Öltankhaftpfltichtversicherung schützen Sie sich vor den Kosten.

 

Folgende Leistungen sind versichert:

  • Abtragen und Abtransportieren von kontaminiertem Boden oder Material

  • die Vermeidung beziehungsweise Verminderung weiterer Schäden (sogenannte Rettungskosten)

  • die Abwehr unberechtigter Haftungsansprüche gegen Sie (auch passiver Rechtsschutz genannt)

Was kostet eine Öltankhaftpflichtversicherung?

Die Kosten für eine Öltankhaftpflichtversicherung sind abhängig von verschiedenen Faktoren. Hier inbegriffen ist das Fassungsvermögen, ob der Tank Oberirdisch oder Unterirdisch verbaut worden ist.

Dennoch können Sie hier mit einem Jährlichen Beitrag von ca. 62 € rechnen. Dies gilt z.B. für einen Öltank mit einer Fassung bis 10.000 € und ist unterirdisch im Garten verbaut worden und mit einer Deckungssumme von 5 Mio. €  vereinbart.

 

Die Jahresbeiträge zur Öltankversicherung bewegen sich in einer Größenordnung von 20 € bis deutlich über 200 €. Dabei spielen nicht nur die genannten Faktoren eine wichtige Rolle, auch bei den Anbietern gibt es ein erhebliche Angebotsauswahl. Ein Vergleich schafft Klarheit!

Ist eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung notwenig?

Wann deckt meine Privathaftpflicht Gewässerschäden ab?

In leistungsstarken Privathaftpflichtversicherungen sind Gewässerschäden durch Ölheizungen schon berücksichtigt. Besonders kleinere Öltanks können oft mitversichert werden. In diesem Fall brauchen Sie keine zusätzliche Gewässerschadenhaftlicht / Öltankhaftpflicht abzuschließen.

Wichtig: Achten Sie darauf, ob im Vertrag von einer Höchstgrenze für das Fassungsvermögen des Tanks eine Vereinbarung getroffen wurde. Dazu sollten Sie auch prüfen wo der Öltank überhaupt steht. Denn in der Privathaftpflicht sind Öltanks nur versichert, sofern dieser nicht in der Erde vergraben ist oder es sich um Einfamilienhaus handelt. Bei einem Zweifamilienhaus und einen im Keller stehenden Öltank benötigen Sie eine Grundbesitzerhaftpflicht.

Ist eine Öltankhaftpflichtversicherung Pflicht?

Öltankhaftpflicht Pflicht?
Öltankhaftpflicht Pflicht?

Der Gesetzgeber macht hier keine Vorgaben für die Pflicht einer Öltankhaftpflicht. Erfahrungsgemäß empfehlen wir Ihnen eine Öltankhaftpflicht abzuschließen. Diese kostet nicht die Welt und Sie sind auf der sicheren Seite. Denn bei einem Vorfall haften Sie in unbegrenzter Höhe mit ihrem gesamten Vermögen. Die Kosten für eine Öltankversicherung sind im Vergleich wie einer Gebäudeversicherung sehr niedrig. 

Worauf muss ich beim Abschluss einer Öltankhaftpflicht achten?

Verschiedene Versicherer bieten unterschiedliche Konditionen und Leistungen für Öltanks.

Diese Punkte sollten Sie dabei beachten:

  • Oberirdische Tanks – auch im Keller – sind günstiger als Tanks, die in der Erde liegen, da diese meist größeren Schaden verursachen
  • Halten Sie ein Prüfzeugnis über das einwandfreie Funktionieren Ihrer Ölheizung bereit.
  • Erkundigen Sie sich nach dem Alter Ihrer Anlage
  • Manche Versicherer kalkulieren die Prämie nicht nur nach dem Fassungsvermögen, sondern auch nach der Anzahl der Tanks in Ihrem Besitz.

In der Regel haben die meisten Deutschen einen Tank von etwa 2.000-3.000 Litern gelagert.

Dieser kann im Gebäude oder auch unterirdisch im Garten sein. Generell ist eine Gewässerschadenhaftpflichtversicherung sinnvoll und auch notwendig. Wenn durch einem Unfall oder aus anderen Gründen aus dem Tank Öl austritt und dadurch der Boden und das Grundwasser kontaminiert werden, ist zunächst für den gesamten Schaden der Hauseigentümer verantwortlich.

Ein solcher Schaden kann extrem hohe Kosten verursachen.