Baufinanzierung als Paar - So finanzieren Sie zu zweit!

Baufinanzierung als Paar bietet Vorteile
Baufinanzierung als Paar bietet Vorteile

Wer sich zu zweit eine Immobilie finanzieren will, sollte einiges beachten. Sie müssen hier auch nicht unbedingt verheiratet sein. Eine Baufinanzierung als Paar ist möglich! Der aufgenomme Kredit wird hier einfach durch "zwei geteilt".  Grundsätzlich macht es aus der Sicht von Banken keinen Unterschied, ob die Finanzierung für Ehepaare oder für unverheiratete Paare geplant wird. Banken schauen, ob die Darlehensnehmer die Kredite zurückzahlen können. Erwerben unverheiratete Paare gemeinsam eine Immobilie, müssen in der Regel beide Erwerber auch Darlehensnehmer bei einer Bank werden.

Eine Baufinanzierung als Paar bietet Vorteile

Die aktuell niedrigen Zinsen bieten den besten Einstieg in die Baufinanzierung als Paar. Auch wenn jemand "alleinverdiener" ist, kann ein Haus oder eine Wohnung finanziert werden. Als Paar besteht die Möglichkeit, sich die Kosten zu teilen und eine Baufinanzierung gemeinsam zu schaffen. 

 

Die Vorteile wenn eine Immobilie zu zweit finanziert wird:

  • Mehr Finanzierungssumme ist darstellbar
  • Meistens ist mehr Eigenkapital zur Verfügung
  • Die Immobilie ist schneller abbezahlt
  • Die monatliche Rate kann einfacher bezahlt werden

Die Eigentumsverhältnisse sollten klar geregelt und im Grundbuch fixiert werden. Rechte an der Immobilie hat nur, wer auch im Grundbuch steht. Bevor eine Immobilie erworben werden soll, sollten  Sie sich bereits im Vorfeld darüber Gedanken machen, was passiert, wenn eine der Personen stirbt oder bei Streitigkeiten es auseinander geht. Bei einer Baufinanzierung als Paar wird es auch stürmische Zeiten geben. Unabhängig davon, wie viel die einzelnen Partner in den Kredit investieren oder wie viel sie verdienen, haften beide zu 100 Prozent bei Zahlungsausfällen, wenn beide den Kredit unterschrieben haben. Daher sollte alles genau durchgesprochen werden.


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Darauf sollten Sie achten wenn Sie als Ehepaar finanzieren

Welcher Person bei einem Wiederverkauf was zusteht, wird allein von den Eigentumsverhältnissen im Grundbuch bestimmt und nicht davon, wer wieviel finanziert oder bezahlt hat. Darüber hinaus geht auch bei Tod eines Partners dessen Eigentum an der Immobilie automatisch an dessen Erben über. Für den zurückbleibenden Partner kann das zu komplizierten Meinungsverschiedenheiten mit den Erben führen, die schnell auch in der sog. Teilungsversteigerung der Immobilie enden. Hier kann ein Testament Abhilfe schaffen, in dem der eigene Immobilienanteil an den bzw. die “überlebende” Partner(in) vererbt wird. Da in diesen Fällen aber auch Erbschaftsteuer anfällt (der Freibetrag liegt bei unverheirateten Paaren bei nur 20.000 Euro), kann die Erbschaftsteuer finanziell “ein Schlag ins Kontor sein”. Auch sonst gibt es steuerlich einiges zu bedenken. Das gilt insbesondere, wenn einer der Partner einen höheren Eigenkapitalanteil einbringt als der andere. Auch hier können Steuern anfallen (sog. Schenkungssteuer).

 

Unverheiratete Paare, die gemeinsam eine Immobilie erwerben wollen, sollten sich unbedingt vor Unterschrift des Kaufvertrages umfassend von einem Notar und ggf. auch von einem Steuerberater beraten lassen. Sollte der Ihnen raten, beispielsweise ein lebenslanges Wohnrecht für den “überlebenden” Partner im Grundbuch eintragen zu lassen, ist Vorsicht angesagt, denn gem. einem Urteil des Bundesfinanzhofs unterliegt das das Wohnrecht der Erbschaftssteuer (AZ II R 45/12).

 

Baufinanzierung als unverheiratetes Paar

Bei der Baufinanzierung als unverheiratetes Paar zählt nur, wer im Grundbuch als Eigentümer eingetragen ist. Sind die Besitzverhältnisse ins Grundbuch eingetragen, wird es noch deutlicher. Neben einer sogenannten hälftigen Aufteilung (50/50), sind auch Angaben wie 60/40 oder 70/30 möglich. In machen Fällen kann es sogar von Vorteil sein, wenn man nicht im Grundbuch steht. Ex-Partner oder Kinder aus früheren Beziehungen haben so keinen Anspruch auf die Immobilie. Es ist sinnvoll bei unverheirateten Paaren einen Partnerschaftsvertrag abzuschließen und ihn von einem Notar beglaubigen zu lassen. In diesem Vertrag werden die Besitzverhältnisse notiert, wem welches Mobilar gehört oder wie viel Eigenkapital eingebracht wurde und alles, was wichtig und noch festgehalten werden soll. Gerade im Ernstfall ist es eine Vereinbarung, auf die zurückgegriffen werden kann und im Todesfall ist der andere Partner nicht erbberechtigt. Daher ist es von großer Bedeutung diese Situation im Vorfeld klar zu regeln.

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