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Brandversicherung 1914 - Gebäudeversicherung

Brandversicherung / Feuerversicherung Vergleich
Brandversicherung - Feuerversicherung

Eine umgefallene Kerze oder entzündendes Öl in einer Pfanne – schnell kann dies in einen großer Brand geraten. Feuerschäden in Wohnungen und Gebäuden haben viele Ursachen und entstehen schnell. 

Besonders gefährlich wird es üblicherweise im Herbst und Winter zu Weihnachten. Dies kann durch eine brennende Kerze auf dem Weihnachtsbaum, Adventskränzen passieren. Eine Brandversicherung ist häufiger Bestandteil der Wohngebäudeversicherung.

Brandversicherung in Bayern

In der Wohngebäudeversicherung ist gerade in Bayern bei vielen Policen der Versicherungskammer Bayern die Gefahr "Feuer" versichert. Dies haben wir bei vielen Beratungen entdeckt. Denn diese hatte bis 1994 das Monopol für Gebäude-Brandversicherungen. Diese Brandversicherung war in einigen Bundesländern für jeden Immobilieneigentümer gesetzlich vorgeschrieben. Auch wenn diese Feuerversicherung heute nicht mehr verpflichtet ist, ist ein solcher Versicherungsschutz nach wie vor sinnvoll. Nach aktuellen Fällen reicht dies aber nicht mehr aus. Empfehlenswert sind hier mit dem Einschluss von Leitungswasser & Sturm/Hagel und bei Bedarf noch Elementar wie Überschwemmung,Schneedruck usw.

 

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Welche Leistungen hat die Brandversicherung?

Diese Schäden sind über die Brandversicherung gedeckt

  • Brandschäden, die durch einen Kurzschluss an Wandleitungen oder in Geräten und Verteilern entstanden sind
  • Brand durch Überspannung
  • Brände durch defekte Hausgeräte wie Herde, Wasserkocher oder Bügeleisen
  • Brände, die durch offene Feuer entstanden sind, zum Beispiel durch Kerzen oder Kamine
  • Brände, die durch übergreifendes Feuer von außen verursacht wurden, wie bei einem Flugzeugabsturz oder Flugasche vom Gartengrill

 

Gute Versicherungpolicen zahlen auch bei "Sengschäden". Dies sind Schäden, bei denen der Gegenstand nicht komplett durch Feuer Zerstört wurde. Hier wurde er "nur" angeschmort.

Brandschaden: Wann zahlt die Versicherung, wann nicht?

Hier ist ein Vergleich der aktuellen Gebäudeversicherung besonders wichtig. Denn ist ein

Brand ohne eigenes Verschulden beziehungsweise im Rahmen leichter Fahrlässigkeit entstanden, übernimmt eine Brandversicherung im Normalfall alle entstanden Kosten. Liegt hingegen grobe Fahrlässigkeit vor, sind Abzüge von der Schadenssumme möglich. Hier begrenzen sich die Versicherer oftmals auf nur 5.000 € bis 50.000 € !!!

 

Die Versicherung zahlt nicht, wenn ein Feuer durch Vorsatz des Versicherungsnehmers, sprich Brandstiftung, entstanden ist. Logischerweise ist ein Schaden bei Menschen ohne Versicherung nicht versichert und erhalten keine Entschädigung.

Brandversicherung 1914- Basiswert in der Gebäudeversicherung

Der Wert 1914 in der Brandversicherung oder einfach Wert 1914, ist ein rein theoretischer Wert, der vor allem bei der Wohngebäudeversicherungen wichtig ist. Die Versicherung ermittelt mit dem Wert 1914  die Versicherungssumme und die Höhe der zu zahlenden Prämie. Das Jahr 1914 dient als Basis, da dies das letzte Jahr in Deutschland war, in dem drei wichtige Faktoren gegeben waren:

 

  • Stabile (und damit aussagekräftige) Baupreise.
  • Währung war goldgedeckt.
  • Keine außergewöhnlichen Baupreissteigerungen.

 

Der Wert 1914 an sich gibt den Neubauwert des Gebäudes im Jahr 1914 an. Mit Hilfe des jährlich vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Baupreisindex lässt sich der Wert 1914 umrechnen, sodass der Neubauwert für ein beliebiges Jahr ermittelt werden kann – sofern für dieses Jahr ein Baupreisindex vorliegt:

 

Wert 1914 = Neubauwert ÷ (Baupreisindex ÷ 100)

Feuer / Brand in der Wohngebäudeversicherung

Laut den VGB 2010 (1914) in §2 Nr. 2 ist ein Brand wie folgt definiert: "Ein Brand ist ein Feuer, das ohne einen bestimmungsgemäßen Herd entstanden ist oder ihn verlassen hat und das sich aus eigener Kraft auszubreiten vermag."

Voraussetzungen für einen Brand aus versicherungstechnischer Sicht

Damit ein Brand im versicherungstechnischen Sinne vorliegt, müssen somit mehrere Voraussetzungen erfüllt sein. Erstens muss es sich um ein Feuer handeln. Daraus folgt, dass eine Lichterscheinung wie Flammen, Glut oder Funken vorhanden (gewesen sein) muss.

Zweitens muss das Feuer ohne bestimmungsgemäßen Herd entstehen oder seinen bestimmungsgemäßen Herd verlassen. Ein Feuer ohne bestimmungsgemäßen Herd entsteht ohne wissentliches Einwirken einer berechtigten Person. Es kann sich

z.B. um Brandstiftung (die nicht vom Versicherungsnehmer begangen wird), um ein Feuer infolge von Blitz, Kurzschluss oder Explosion handeln. Feuer durch bestimmungsgemäßen Herd entsteht z. B. im Kamin, im Holzkohlegrill oder durch Kerzen. Verlässt das Feuer diesen Herd und breitet es sich auf versicherte Sachen aus, besteht dafür Versicherungsschutz. Davon unberührt sind Leistungsausschlüsse- und Einschränkungen aufgrund grober Fahrlässigkeit.

Drittens muss sich das Feuer aus eigener Kraft ausbreiten können. Diese Voraussetzung ist z. B. für Sengschäden bedeutsam, die gemäß § 2 Nr. 6 b) VHB 2010 (1914) explizit nicht versichert sind. Ein Sengschaden resultiert aus Feuer, das sich nicht selbst ausbreitet.

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