Baufinanzierung als Alleinverdiener - So klappt die Finanzierung

Baufinanzierung Vergleich Zinsen als Alleinverdiener
Baufinanzierung als Alleinverdiener - sinnvoll?

Als Alleinverdiener eine Baufinanzierung stemmen? Ist das sinnvoll? Für Häuslebauer bzw. Käufer von Immobilien sind die aktuell  niedrigen Zinsen eine tolle Möglichkeit eine Immobilie zu erwerben. Hohe Mieten werden auch in Zukunft bestehen, da die Nachfrage steigt. Mit einer passenden Baufinanzierung kann mit der monatlich gezahlten Miete eine Immobilie erworben werden.

Im nachfolgenden Artikel berichten wir was Singles und Alleinverdiener beim Hausbau beachten müssen.

Hausfinanzierung als Alleinverdiener

Gerade bei einer Immobilienfinanzierung muss bei Alleinverdienern vom Anfang an alles anders geplant werden als eine Finanzierung für Verheiratete oder bei einer eheähnlichen Gemeinschaft. Bei einer Baufinanzierung als Alleinverdiener sollte eine möglichst lange Zinsfestschreibung gewählt werden, um sich einen finanziellen Spielraum bei den monatlichen Raten zu erhalten. Mit flexiblen Sondertilgungen kann die Darlehenslaufzeit dann deutlich reduziert werden.

 

Wichtige Punkte die auch hier beachtet werden sollten sind längere Krankheit oder Arbeitslosigkeit, die sich negativ entwickeln kann, sollte auf eine extra lange Laufzeit der Zinsfestschreibung geachtet werden. So sind beispielsweise 15, 20 oder 30 Jahre von uns zu empfehlen.Die monatlichen Raten sind planbarer und durch den festen Zinssatz können Sie entspannt sein, wenn die Zinsen steigen.


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Auf folgende Punkte sollten Sie achten wenn Sie alleine finanzieren

Baufinanzierung als Alleinverdiener - worauf sollte man achten?
Baufinanzierung als Alleinverdiener - worauf sollte man achten?

Eigenkapital

Als Alleinverdiener müssen Sie alles zahlen. Daher wird oft ein gewisser Teil vom Kaufpreis als Eigenkapital ( ca. 20 % ) "eingefordert". Durch lange Zinsbindungen können auch Finanzierungen

inklusive der Nebenkosten ( kein Eignekapital ) dargestellt und umgesetzt werden. Bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro hat ja nicht jeder 60.000 Euro Eigenkapital zur Verfügung. Derzeit ist es besser sofort zu kaufen, als mühsam das fehlende Eigenkapital anzusparen. Diese "Aufwandsersparnis" wird mit Sicherheit durch die dann gestiegenen Kaufpreise und eventuell höheren Zinsen "aufgefressen" oder der zukünftige Aufwand ist höher als bei der aktuellen Finanzierung ohne Eigenkapital. 

Daher unser Tipp: auch ohne Eigenkapital eine Berechnung für den maximal möglichen Darlehensbetrag von uns ausrechnen lassen. Sie können nur gewinnen.

Mit der Einbindung von staatlichen Förderungen lässt sich vieles erreichen, wovon Sie sich heute nicht zu träumen wagen.

 

Monatlichen Raten

Die monatlichen Raten sollten als Alleinverdiener bei Ihrer Baufinanzierung gut kalkuliert sein.

Der laufende Aufwand sollte auch langfristig tragbar sein. Bedenken Sie, dass sich in ihrem persönlichen Umfeld  Veränderungen ergeben können, die einen finanziellen Spielraum erfordern.

Wir empfehlen deshalb über flexible Sondertilgungen ( max. 5 bis 10 % p.a. aus der Darlehenssumme )

die Restschuld zu reduzieren. Das ist für Sie deutlich flexibler als einem hohen Aufwand zu fixieren, den Sie im Bedarfsfalle nicht herabsetzen können.

 

Zinsbindung

Nach Ablauf der Zinsbindung sind gewisse Restschulden übrig. Diese müssen dann mit einer aktuellen Zinsvereinbarung weiter abgetragen werden. Diese Höhe ist nicht vorhersehbar. Wir empfehlen daher

immer eine längere Zinsbindung ( max. 30 Jahre ) oder ein "System" mit fixen Anschlusszinsen / konstanten Raten über die gesamte Finanzierungsdauer. So haben Sie ihre monatlichen Raten im Überblick und keinen Stress, wenn sich der Zinssatz erhöht.

 

Absicherung gegen unerwartete Ereignisse

Wenn Sie arbeitslos werden z.B. durch einen Unfall oder Krankheit, müssen Sie Ihre Finanzierungsraten weiterhin bezahlt werden. Aber auch Reparaturen können einen schnell aus der Bahn werfen. Sparen Sie deshalb genug zur Seite um unerwartete Reparaturen bezahlen zu können. Empfehlenswert ist hier eine Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung.

 

Lebensplanung

Eine eigene Immobilie ist eine langfristige Entscheidung. Denn Sie zahlen Ihr Darlehen meist über viele Jahre zurück. Es besteht der "Irrglaube", dass mit dem Erwerb der Immobilie für ewig an den Ort gebundne sind. Wenn Sie - aus welchen Gründen auch immer - umziehen müssen, können Sie über den Verkauf der Immobilie ihr Kapital freisetzen. Die wenigsten wissen, dass in so einem Falle eine noch bestehende Finanzierung auf das neue Objekt übertragen werden kann. Es gibt doch keine bessere Sicherheit betreffend Finanzierung, wenn Sie unabhängig vom herrschenden Zinsniveau ( kann auch zukünftig bei 6 oder 8 % liegen ) ihre "alte" Finanzierung mit Zinsen unter 2 % mitnehmen können.

Dann brauchen Sie auch keine Kosten für Vorfälligkeitsentschädigungen zu fürchten.

Kostet das neue Objekt zudem weniger als der erzielte Verkaufspreis, dann haben Sie auch noch einen

Betrag in Cash für Sondertilgungen oder sonstige Wünsche übrig.

 

Die "Immobilie" bleibt am Ort, das Kapital bzw. der Gegenwert ist höchst flexibel.

Vorteile beim Kauf oder Bau einer Immobilie als Single

Finanziell gesehen haben es Singles beim Immobilienerwerb oft schwerer. Doch sie haben auch Vorteile. So können Sie das Haus oder die Wohnung ganz nach Ihren Vorstellungen auswählen. Sie müssen keine Kompromisse eingehen und können allein entscheiden. Haben Sie die Immobilie gekauft, gehört sie Ihnen.

Die Nebenkosten einer Immobilie

Bei einer Baufinanzierung als Alleinverdiener sollten Sie auch zum Kaufpreis die Kaufnebenkosten dazurechnen. Hier sind unterschiedliche Kosten für die Grunderwerbsteuer ( 3,5 % bis 6,5 % - Ländersache ) und Maklercourtagen ( 3 bis 6 % zzgl. Mehrwertsteuer ) mit einzurechnen. Notar- und

Grundbuchkosten liegen im Allgemeinen bei rund 2 %. Nebenkosten steigern nicht den Wert der Immobilie und sind im Falle eines Wiederverkaufs verloren. Daher erwarten Banken und Bausparkassen, dass Sie dies aus Eigenkapital decken. Zu den wichtigsten Nebenkosten beim Hauskauf zählen:

  • Notargebühren
  • Grunderwerbsteuer
  • Maklercourtage

Bei Neubauten kommen weitere Nebenkosten auf den Bauherren zu, etwa die Kosten für

  • die Erschließung des Grundstücks,
  • die Vorbereitung des Bodens und
  • die Gartenanlage.

Ebenfalls wichtig für die langfristige Budgetplanung: der Unterhalt der Immobilie. Bei neueren Gebäuden sollte 1 € pro Monat und Quadratmeter auf ein Rücklagenkonto eingezahlt werden, bei älteren Objekten sollten es zwei bis drei € sein. Denn das Haus oder die Wohnung selbst benötigt irgendwann frische Farbe wie ein Außenanstrich usw. und auch Heizungen und elektrische Installationen können irgendwann den "Geist" aufgeben.

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